Finanzamt hat Unterlagen verschlampt

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Andreas_K
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Finanzamt hat Unterlagen verschlampt

#1 Beitrag von Andreas_K » 28. Mai 2019, 13:45

Jetzt muss ich mal kopfschüttelnd Dampf ablassen...

Steuererklärung 2017 im Herbst 2018 online (ELSTER) mit Übermittlungsdatum, Zeit und Übermittlungsnummer abgegeben. Am nächsten Tag in Papierform in den Hausbriefkasten geworfen.
Januar 2019: telefonisch Bearbeitungsstand erfragt. Die Unterlagen sind da, wurden aber noch nicht bearbeitet.
Mai 2019: telefonisch Bearbeitungsstand erfragt. Kein Eingang der elektronischen Steuererklärung feststellbar. Auch die papierne Erklärung ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Ich möge eine Kopie der Steuererklärung nachreichen.

Wenn ich nicht nachgefragt hätte, wäre wahrscheinlich irgendwann eine Mahnung gekommen. Allerdings habe ich die für die Steuererklärung 2017 schon längst erwartet. Falls ich Original-Unterlagen eingereicht hätte, die vielleicht später noch brauche, dann wären die jetzt auch weg.

Und so etwas beim Finanzamt... Und wie ich im Internet festgestellt habe, offenbar kein Einzelfall. Es lebe die (nicht vorhandene?) Bürokratie.

Mit desillusioniertem Gruß
Andreas
Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann.
George Burns (1896-1996)


Für Schreibfeler ist meine Tastatuhr zuständig :eek:

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Smitty_MYK
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Finanzamt hat Unterlagen verschlampt

#2 Beitrag von Smitty_MYK » 28. Mai 2019, 13:59

Puuuh. :sweat: Da bin ja froh, dass ich einen Steuerberater habe. :tongue: Gestern erst habe ich meine Steuererklärung für 2018 fertig gemacht und ihm zugeschickt. :D Und - grundsätzlich bleiben die Originale immer bei mir, alter Grundsatz. ;)
Mit ruhendem Gruß...
Smitty :ranger:
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Heinz_AC
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Re: Finanzamt hat Unterlagen verschlampt

#3 Beitrag von Heinz_AC » 28. Mai 2019, 14:58

Moin zusammen,
ich konnte das Finanzamt überzeugen, dass ich, aufgrund meiner hohen :cry: Rente :rolleyes: , vorerst keine Steuererklärung mehr abgeben brauche :chgrin:
Aber wenn ich das richtig weiß braucht man doch keine Quittungen mehr einreichen, nur noch auf Nachfrage? :think:
Die Steuererklärung hatte ich mit einem Programm gemacht, mit dem ich die Daten abrufen konnte, die dem Finanzamt bereits gemeldet worden waren.
Kann man sich das Eintragen schon einmal sparen. Nur noch kontrollieren ob die Daten in der Erklärung richtig zugeordnet worden sind ist von Nöten.

Fertig ausgefüllt, mit einigen Tipps vom Programm und rechtlichen Hinweisen, wird ein Plausibilitätscheck durchgeführt. Ggf mit Verbesserungsvorschläge.
So fertig gestellt wird das ganze online übertragen (geht über das Elsterkonto), Beleg zur Übertragung als PDF gespeichert und fertig ist es.
Wie es jetzt ist weiß ich nicht, aber ich denke dass man allenfalls noch ein Schreiben mit einem Bearbeitungscode, damit der /die Sachbearbeiter/in auf die Erklärung zugreifen kann , beim Finanzamt abgeben muß?!
:idea: Wenn jetzt etwas abhanden kommt, dann hat man das auf dem Rechner und kann es jeder Zeit wieder ausdrucken oder ggf. nochmals übertragen.
Ein Steuerberater ist hier die etwas teurere Variante, aber man muß sich dann nicht selber mit dem Kram auseinandersetzen. ;)

Ich bin jedenfalls froh, dass diese Quittungssammelei endlich ein Ende hat. Zumindest bis auf Weiteres. ;) :thumb:
Ich hoffe, das bleibt auch so.
Denn außer Arbeit und Kosten auf beiden Seiten, kommt dabei nichts rum. Denn weder gibt es eine Rückerstattung noch eine Nachforderung.
Selbst wenn ich nur die Hälfte meiner Kosten angeben würde, würde mein zu zahlender Steuerbetrag 0,00 € sein.

LG
Heinz ;)

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